Mitgliederversammlung des
              Naturschutzbund Deutschland
               NABU-Gruppe Külsheim e.V.
am Fr., 01.03.24, 19.30 Uhr
 im Vereinsraum des DRK, Günther-Kuhn-Str. 9 in Külsheim

 

 Die Tagesordnung sieht folgende Punkte vor:

 

1.     Begrüßung (W. Spengler)                                                                       

2.     Totengedenken (W. Spengler) 

3.       Wahl eines Versammlungsleiters                                                                    

4.      Bericht der Vorstandschaft (W. Spengler)                                                                                 

5.      Bericht des Kassenwarts (R. Schubert)                                                                

6.      Bericht der Kassenprüfer und Entlastung 

7.       Wahl der Kassenprüfer für 2025   

8.       Abstimmung über Ehrenamtspauschale für Sprecher der NABU-Gruppe                          

9.       Vorstellung des Vogels des Jahres (Der Kiebitz) (W. Spengler)
             und Vorstellung der Natur des Jahres u. botanische Besonderheiten (R. Schneider)                               

10.     Berichte über die vogelkundlichen Wanderungen (W. Spengler)                      

10.     Jahresvorausblick (W. Spengler) 

11.      Sonstiges                                                                                                     

 

Anträge und Wünsche können bis 23.02.2024 bei der Vorstandschaft schriftlich eingereicht werden 


Schnittkurs Hochstammobstbäume am Sa., 30.03.2024, 09:00 Uhr

Herr Harald Lurz vom LRA Main-Tauber-Kreis wird uns am Ostersamstag ab 09:00 Uhr in die Schneidetechnik von Hochstammobstbäumen einführen. Nach einer kurzen theoretischen Einführung können die Teilnehmer mit den vom LRA gestellten Accuhochentaster selbst das Gelernte in die Tat umsetzen.

Treffpunkt ist die Streuobstwiese des NABU in Richtung Weinberg Külsheim. Die Anfahrt wird ausgeschildert.

Hierzu sind alle Interessierte recht herzlich eingeladen. Für die Bewirtung der Teilnehmer sorgt die NABU Gruppe Külsheim. 

Um Anmeldung zum Kurs unter 09345/6375 wird gebeten.  


Teilnahme des NABU am Kinderferienprogramm 2024

In den Sommerferien 2024 wird sich die NABU-Gruppe Külsheim wieder am Kinderferienprogramm beteiligen. Wir haben hierzu das Ökomobil des Regierungspräsidiums Stuttgart gebucht, das den teilnehmenden Kindern einen spannenden Einblick  in die Ökologie unseres Amorsbach ermöglichen wird. Nach den "Forschungsarbeiten" wird es sicherlich auch wieder eine Stärkung für die jungen Forscher geben.

Der Termin wird rechtzeitig im Kinderferienprogramm der Stadt Külsheim veröffentlicht.


Streuobstwiese abgeerntet

In zwei Sammelaktionen konnten wir wieder ca. 4 to bio-zertifiziertes Obst auf unserer Streuobstwiese einsammeln und bei der ZG in Tauberbischofsheim anliefern. Wie immer, gab es nach getaner Arbeit eine Verpflegung für die Helfer. 

Die Mitglieder des Vereins hatten zuvor die Möglichkeit, sich für den Eigengebrauch selbst Obst zu pflücken.  

Teilnahme mit einem Infostand beim  "Großen Markt" 2023

Stand der NABU-Gruppe Külsheim während des "Großen Marktes" in Külsheim vom 08. - 09.09.2023.

Hierbei haben wir über unsere betreute NABU-Gebiete und unsere Arbeit informiert.

Die neu geworbenen Mitglieder erhielten als Dankeschön für ihre Aufnahmeanträge je einen Nistkasten von Schwegler geschenkt.


Rückblick auf die Jubiläumswanderung über den geologisch-naturkundlichen Wanderweg am So., 21.05.2023

Bei strahlendem Sonnenschein konnte der Winzerverein Külsheim und die NABU-Gruppe Külsheim 45 Teilnehmer zur Führung über den naturkundlich-geologischen Wanderweg in Külsheim begrüßen. Die beiden Experten Dr. Walter Dietz und Bernhard Väth begleiteten die Teilnehmer und hielten zahlreiche Fakten über die Entstehungsgeschichte der hiesigen Geologie und die botanischen Besonderheiten parat. Am Saurierstein auf der Mitte des Wanderweges hatten die beiden Vereine eine Raststation zur Verpflegung der Wanderer aufgebaut. Zum Abschluss ging es in eine Gaststätte in Külsheim.     


Rückblick auf den Baumschnittkurs vom 25.03.2023

Unter Anleitung von Herrn Lurz vom Landwirtschaftsamt des LRA Main-Tauber-Kreis wurde am Sa., den 25.03.2023 ab 09.00 Uhr wieder einen Obstbaumschnittkurs an unserer Streuobstwiese Richtung Weinberge Külsheim durchgeführt. Bei der theoretischen Einweisung wurde zunächst begutachten, wie sich der Obstbaumschnitt des Vorjahres auf die Bäume ausgewirkt hat und welche weitergehenden Schnittmaßnahmen erforderlich werden können. Im Anschluss wurde in praktischer Arbeit das Erlernte in die Tat umgesetzt.


Einige der Feuchtgebiete die durch die NABU-Gruppe angelegt wurden

Rote Liste der Amphibien und Reptilien für BW

Seit kurzem steht die aktualisierte Rote Liste Amphibien und Reptilien für Baden-Württemberg unter der Webadresse Rote Liste und kommentiertes Verzeichnis der Amphibien und Reptilien Baden-Württembergs (lubw.de) als PDF-Datei kostenlos zum Herunterladen bereit. Die 96-seitige Publikation „Rote Liste und kommentiertes Verzeichnis der Amphibien und Reptilien Baden-Württembergs“ stellt jede der in Baden-Württemberg vorkommenden 35 Arten kurz vor.


Bei der Reinigung eines Nistkastens bei den Windrädern in Külsheim wurde eine Rarität festgestellt. Es handelt sich um die Brutzellen der zu den Töpferwespen zählenden Orientalischen Mörtelswespe.(Sceliphron curvatum. Diese wird seit 2002 in B-W nachgewiesen.


... wir machen Hackschnitzel daraus ....

Diese o.a. Broschüre der Stadt Külsheim flatterte im Juli 2022 in die Briefkästen der Einwohner der Stadt Külsheim. Auf mehreren Seiten Hochglanzdruck stellte sich hierbei die Stadtverwaltung Külsheim als Bewahrer der Umwelt dar. U.a. wird darin ausgeführt, dass sich die Bedeutung des Waldes für Umwelt und Klimaschutz am besten vor Ort erleben lässt. Hierzu wurde der Wald AG der 8. Klasse der PAGS (Pater-Alois-Grimm-Schule) für ein Jahr ein Waldstück übertragen. In enger Verknüpfung mit Theorie und Praxis entscheiden die Schüler was aus "ihrem Wald" geschehen soll.

An anderer Stelle entscheidet die Stadt über das Maß hinaus, was aus dem Bewuchs an unserem Amorsbach geschehen soll. Nämlich - Hackschnitzel.

Aufgrund eines Schadensfalles an einem angrenzenden Wohnhaus am Bach, stand die Stadt in der Pflicht, kranke Bäume  zu entnehmen um weiteren Schaden bei den Anwohnern abzuwenden. Der damalige Revierförster hatte einige Bäume angezeichnet,  die nach seiner Ansicht aufgrund des Eschentriebsterbens entfernt werden sollten.

In der öffentlichen Gemeinderatsitzung vom Mo., 18.07.2022 wurde in der allgemeinen Fragestunde von einem Bürger die geplante Pflegemaßnahme angesprochen. Hierbei wurde durch unseren Bürgermeister geantwortet "wenn man sich die Mühe mache, mit großem Gerät zu arbeiten, dann würden die großen Bäume gefällt. Das tue dem Gewässer gut und gebe jüngeren Bäumen eine Chance." (siehe Zeitungsbericht der FN über die Gemeinderatssitzung vom 20.07.22, Seite 10).   Der Harvester eines örtlich ansässigen Unternehmens rückte dann auch gleich am darauf folgenden Tag an und beendete seine Arbeit erst wieder, nachdem auf einem Streckenabschnitt von gut 100 m kein Baum mehr stand. In diesem Zusammenhang wurden auch die angrenzenden Obstbäume mit Genehmigung des Eigentümer auch gleich mit entfernt.  

Dass diese Maßnahme gleich mehrere Verstöße gegen Natur- und das Wasserhaushaltsgesetz darstellt war man bei der Stadtverwaltung Külsheim nicht gekommen.

Bei einem Vor-Ort-Termin mit einem Vertreter des LRA Main-Tauber-Kreis, des NABU Külsheim sowie Herr Bürgermeister Schreglmann wurde der Zeitpunkt und der übertriebene Umfang der Abholzung gerügt und weitere ordnungsrechtliche Schritte der unteren Naturschutzbehörde in Aussicht gestellt.

 

So sah es noch am Di., den 19.07.22 aus. Hier stehen noch einige Bäume und auch die Obstbäume sind noch vorhanden.


So sieht der Abschnitt der Amorsbach heute aus


Dr. Dietz hat Chronik zum naturkundlich-geologischen Wanderweg in Külsheim erstellt.

 

Zur Chronik gehts hier

 

 


Gestaltung des NABU-Feuchtgebiet Erlein

Die NABU-Gruppe Külsheim hat vor 21 Jahren bei Külsheim-Steinfurt einen Acker im Gewann Erlein erworben, der immer wieder unter Wasser stand und teilweise mit Schilf bewachsen war. Eine angelegte Dränage durch die damaligen Feldbesitzer brachte keine Abhilfe. Bei zwei größeren Baggereinsätzen wurden Wasserflächen ausgehoben, die sich mit Oberfächenwasser füllten. In Verbindung mit dem Schilfbestand hat sich ein Refugium für Teichrohrsänger und Co. sowie für Amphibien ergeben. In einem weiteren Arbeitsschritt wurde im Frühjahr der Erdwall um die südliche Teichzone entfernt und das Ufer abgeflacht, damit eine bessere Beobachtung der Wasserfläche und deren Bewohnern möglich ist und eine Sumpfzone entstehen kann. 

Weitere Bilder sind hier einsehbar.